Newsletter DSGVO Konform (Wirklich)

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Newsletter DSGVO Konform (Wirklich)

von | Nov 2, 2022

Wir auf Studenten Webdesign befinden uns gerade in einem großen Umbau unserer Webseite und haben diesbezüglich nun einen datenschutzkonformen Newsletter eingebaut. Das kostenfreie Plugin, das wir dazu verwenden, nennt sich: Noptin. Alle gängigen Newsletter Systeme, die Sie momentan durch Empfehlungen auf anderen Blogs finden, sind nicht wirklich datenschutzkonform, denn die meisten verarbeiten personenbezogene Daten in den USA.

Das EuGH stuft die USA als Land mit unzureichendem Datenschutz nach EU-Standards ein. So besteht etwa das Risiko, dass US-Behörden personenbezogene Daten in Überwachungsprogrammen verarbeiten, ohne bestehende Klagemöglichkeit für Europäer. Man findet mit etwas Recherche ein paar Anbieter, wo der Server Standort in Deutschland ist, aber da geht der Preis schnell in die Höhe. Das Noptin-Plugin ist kostenfrei und bietet denselben Datenschutz, dadurch bleiben einem nur zwei Optionen übrig:

  1. Kostenfreies Plugin selbst gehostet
  2. Teurer externer DSGVO-Newsletter-Service.

Wir auf Studenten Webdesign haben uns jetzt für die erste Option entschieden. Im Internet findet man häufig ein Argument gegen selbst hostete Newsletter, und zwar das Argument bezüglich der Zustellbarkeit.

E-Mail Mythbusting: Selbst gehostete Newsletter werden nicht von der IP des Hostings Ihrer Webseite gesendet

Oft wird behauptet, dass man bei einem selbst gehostetem Newsletter die E-Mails von derselben IP wie der des Hostings der Webseite sendet. Und da es sich bei den meisten Webseiten um shared Hosting handelt, heißt es, dass man angeblich die E-Mails von einer IP-Adresse aus sendet, die von anderen Webseiten-Betreibern möglicherweise bereits schlecht behandelt wurde.

Auf wpbeginner finden Sie zum Beispiel genau dieses Argument. Leider ist das Argument jedoch nicht korrekt. Wenn Sie auch nur ein wenig Erfahrung mit WordPress sammeln konnten, werden Sie vielleicht schon gemerkt haben, dass die Standard-WordPress-E-Mail sowieso öfters Probleme macht, und deswegen nutzen Sie vielleicht sowieso schon ein SMTP Plugin.

Ein SMTP-Plugin ist ein Muss, falls Sie ein Kontaktformular auf Ihrer Webseite haben

Durch SMTP wird Ihr WordPress Ihre E-Mails direkt durch Ihr „E-Mail-Programm“ schicken. Sie müssen dann die Zugangsdaten Ihres Webmailers in das SMTP Plugin innerhalb WordPress eingeben und dadurch kann sich dann WordPress in Ihren Webmailer einloggen und von Ihrer geschäftlichen E-Mail aus die Nachrichten schicken.

Ihr Webmailer ist für eine gute Zustellbarkeit von E-Mails ausgerichtet. Wie Sie vielleicht gemerkt haben, kommen Ihre geschäftlichen E-Mails, die Sie per Hand über Ihr E-Mail-Programm schreiben, eigentlich immer an. Sie müssen sich da keine Gedanken um Zustellbarkeit machen. Im Grunde ist die Zustellbarkeit der E-Mails, die Sie mit Ihrem E-Mail-Programm schreiben, sogar noch höher als von irgendeinem Newsletter-Dienst. Es hat im Grunde die beste Zustellbarkeit, die Sie nur haben können. Genau diese Technik nutzen wir jetzt für unseren selbst gehosteten Newsletter.

Unser Newsletter wird quasi wie von handgeschriebene E-Mails versendet. Es kann nicht besser sein. In dem Artikel von wpbeginner, wird auch noch das Argument bezüglich der Geschäftsbedingungen aufgeführt, dass es bei manchen Hostings nicht erlaubt ist, so viele E-Mails von seinem Webmailer aus zu schicken. Das Argument ist definitiv zutreffend, da muss man dann bei seinem Hosting einmal schauen. Wir benutzen United Domains, also sieht das ganze bei uns so aus:

Quelle

Ich zitiere: „Selbstverständlich können Sie mehrere E-Mails auf einmal versenden.“Quelle

Also ist das Argument von wpbeginner für uns nicht zutreffend. Dadurch gibt es kein Argument gegen einen selbst gehosteten Newsletters mehr. Es macht die Sache sogar noch besser, denn Ihre Daten liegen nur dort, wo Sie diese auch selbst eingetragen haben, und zwar in der Datenbank von dem WordPress hier. Die Daten verlassen das System hier nicht und dadurch kann keine dritte Firma irgendwie Ihre E-Mails ganz heimlich einmal in irgendeiner Marketingliste hinzufügen. Man muss dann keiner dritten Firma irgendein Vertrauen schenken, weil es eine dritte Firma dann nicht gibt. Vertrauen ist gut, keine dritte Partei zu haben noch besser.

Das Noptin-Plugin

Bei der Wahl des Newsletter-Plugins haben wir jetzt versucht das minimalste und kleinste Plugin wie nur möglich zu finden. Wenn man etwas mehr Erfahrung hat mit WordPress, dann wird man irgendwann äußerst paranoid werden, bezüglich der Geschwindigkeit und dem Hinzufügen weiterer Plugins. Jedes Plugin, dass Sie zu WordPress hinzufügen, kann die Seite verlangsamen, oder, noch schlimmer, versteckte Google Fonts ganz heimlich im Hintergrund extern laden.

Nach etwas Recherche haben wir Noptin gefunden, welches unseren ersten Härtetest erstklassig bestanden hat. Es ist genau das, wonach wir gesucht haben. Ohne jetzt um den heißen Brei zu reden, Sie können das Plugin direkt im Einsatz auf unserer Seite sehen. In unserer Sidebar finden Sie das Formular zum Anmelden. Momentan erhalten Sie immer eine E-Mail, wenn wir einen neuen Beitrag veröffentlichen, ansonsten nicht.

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